Anfang des 19. Jahrhunderts gab es, bedingt durch den hohen Wasserbedarf der Bad Dürrheimer Salinen, zahlreiche Brunnen. Das Wasser wurde offen aber auch über hölzerne Rohre, sogenannte Teuchel gefördert. Einer dieser Brunnen war bei den Bauern des Ortes besonders geschätzt. Sein Wasser schien eine wohltuende Wirkung bei Pferden und Rindern zu besitzen.

Im Laufe der Jahre geriet der Brunnen mehr und mehr in Vergessenheit, er wurde von der Saline nicht mehr genutzt. In den frühen 50er Jahren erinnerte man sich wieder und begab sich auf die Suche. Der damalige Bürgermeister und Kurdirektor Herr Senator Otto Weissenberger vertrat die Auffassung: “Was dem Vieh gut tut, kann dem Mensch nicht schaden”. Bald wurde man fündig, ließ das Wasser analysieren und siehe da.

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